Früchte

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Früchte, Gemüse, Weintrauben - Hortikultur

Der Oberbegriff von Obst-, Gemüse- und Rebbau ist die Hortikultur. Der Appleaday-Früchtekorb ist mit frischem Obst gefüllt und kann während der Saison Trauben oder Cherry Tomaten enthalten.

Obstbau

Der Begriff Obst umfasst nur die essbaren Früchte/Samenkerne von Bäumen, Sträuchern und Stauden. Zum Obstbau zählt man:

Gemüsebau

Im umfangreichen botanischen System mit annähernd 300 Pflanzenfamilien sind in der nachfolgenden Übersicht sechs Familien beschrieben, in denen bekannte Gemüsepflanzen vorkommen:

Rebbau

Vermutlich gibt es heute über 10'000 Rebsorten, wobei etwa 500 davon eine wirtschaftliche Bedeutung haben. Die Trauben werden unterteilt in: 

 

Gesundheit

Eine früchte- und gemüsereiche Ernährung ist wichtig für die Gesundheit. Das zeigen zahlreiche wissenschaftliche Studien. Denn Gemüse und Früchte enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und Nahrungsfasern, dafür praktisch kein Fett, Cholesterin und meist nur wenig Energie. In jeder Frucht steckt eine Apotheke der Natur.

Um gesund zu leben, soll man sich viel bewegen, sich abwechslungsreich ernähren (viel Flüssigkeit, viele Früchte, Gemüse und Kohlenhydrate, mässig Eiweiss, wenig Fett) und das Leben geniessen.

Die Früchte haben folgende gemeinsame Eigenschaften:

Im Folgenden wird auf wichtige Begriffe im Zusammenhang mit Ernährung und Gesundheit eingegangen.

 

Vitamine

Es gibt 13 Vitamine. Vitamine werden mit Hilfe des Sonnenlichtes in den Blättern und in den Früchten produziert. Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K können nur zusammen mit fettiger Nahrung vom Körper aufgenommen werden. Das Vitamin D kann unter Einfluss des Sonnelichtes vom Körper selbst produziert werden. Das Vitamin Folsäure sollte vor allem jungen Frauen der Ernährung in Form von Tabletten zugeführt werden.

Mineralstoffe

Die Mineralstoffe gelangen direkt aus dem Boden in die Früchte und ins Gemüse. Der bedeutendste Mineralstoff ist das Salz. Ein Mangel von Salz führt zu Muskelkrämpfen und Schwindel, ein Überschuss zu Bluthochdruck. Man geht davon aus, dass heute insgesamt zu viel Salz konsumiert wird.

Sekundäre Pflanzenwirkstoffe

In den Farben, in den Gerüchen, in den Ölen und in den Gerbstoffen von Früchten und Gemüse sind unzählige gesunde Substanzen, die sekundären Pflanzenwirkstoffe, vorhanden. Es sind mehr als 20'000 sekundäre Pflanzenwirkstoffe bekannt. Sekundäre Pflanzenwirkstoffe schützen die Pflanze selber vor natürlichen Feinden wie Licht, Wärme und Schädlingen. Man nimmt an, dass diese Wirkstoffe auch für den Menschen nützlich sind. Sekundäre Pflanzenwirkstoffe sind daher wichtig für die Gesundheitsvorsorge.

Nahrungsfasern (Ballaststoffe)

Nahrungsfasern kann der Mensch nicht direkt verwenden. Eine optimale Zufuhr soll der Entstehung einer Reihe von Erkrankungen und Funktionsstörungen entgegen- wirken. Die wichtigsten sind: Stuhlverstopfung, Dickdarmkrebs, Dickdarm-entzündung, Gallensteine, Fettstoffwechselstörungen und Diabetis mellitus. Ballaststoffe sind wichtig, um die Verdauung zu fördern, da die mikrobielle Tätigkeit im Verdauungstrakt ansteigt.

Freie Radikale

Freie Radikale sind aggressive Moleküle, die im Körper beim Stoffwechselprozess und auf der Haut bei UV-Strahlen entstehen oder durch die Atmung in den Körper gelangen. Freie Radikale greifen die Zellmembran an. Dabei wird diese beschädigt und die Zelle kann ihre Funktion nicht mehr richtig ausüben. Dieser Prozess begünstigt die Entstehung von Herzinfarkt oder Krebs.

Antioxidantien

Antioxidantien sind Fänger von freien Radikalen. Die Antioxidantien binden die freien Radikalen und machen diese unschädlich. Beispiele für Antioxidantien: Vitamin C, Lycopin (Tomatenfarbstoff), Carotinoid (Karottenfarbstoff).

Schadstoffe

Schadstoffwerte sind in den letzten Jahrzehnten in Mitteleuropa deutlich zurückgegangen. Man hat heute mit Werten zu tun, von denen man davon ausgehen kann, dass die Gesundheit in aller Regel nicht gefährdet ist. Gemäss Aussage des Bundesamtes für Gesundheit in Bern sind die Rückstände in Früchten verschwindend klein.

Lebensmittelpyramide

Die Lebensmittelpyramide zeigt, dass alle Nahrungsmittel erlaubt sind. Lebensmittel der unteren Pyramidenebenen sollen in grösseren, solche der oberen Ebenen hingegen in kleineren Mengen gegessen werden: viel Flüssigkeit, viele Früchte, Gemüse und Kohlenhydrate, regelmässig Milchprodukte und mässig Fleisch, wenig Öle, Fette und Süsses.